Faszientraining

Was sind Faszien?

Zu den Faszien gehören alle kollagenen faserigen Bindegewebe des Körpers (Kollagen ist ein strukturgebenes Protein). Sie sind unter anderem die Hüllen unserer Muskeln, Knochen und Organe. Die Faszien durchziehen unseren gesamten Körper und verleihen ihm seine innere Struktur und äußere Form. Sie umhüllen, stützen und verbinden alle seine Teile, auch so feine Strukturen wie die Nerven, Blutgefäße, das Gehirn, die Augen und jede Körperzelle. Ohne Faszien hätten wir weder Form noch Inhalt.

Die Faszien sind ein eigenständiges Organ mit zahlreichen Nervenenden, Schmerz- und Bewegungssensoren, es reicht bis in die winzigsten körperlichen Einheiten. Diese Eigenschaft eines multifunktionalen, kontinuierlichen Systems teilt das Fasziennetz mit dem Nervensystem und dem Blutkreislauf. Weder Knochen noch Muskeln weisen dieses umfassende Zusammenspiel auf.

Faszien haben nicht nur physiologische Aufgaben, Sie bilden auch eine Brücken zwischen unseren Gefühlen und unserer Körperlichkeit.

Aufgaben der Faszien:

⁃ formen
⁃ bewegen
⁃ kommunizieren
⁃ versorgen

Die vier Dimensionen des Faszientrainings:

⁃ dehnen
⁃ spüren
⁃ federn, schwingen
⁃ beleben

Faszientraining…

⁃ vermeidet schmerzhafte Reibereien in Hüftgelenken und Bandscheiben
⁃ erhöht die Belastbarkeit von Sehnen und Bändern
⁃ schützt die Muskulatur vor Verletzungen
⁃ hält den Körper in Form
⁃ fördert die Beweglichkeit
⁃ reduziert Schmerzen
⁃ lässt die Muskeln effizienter arbeiten
⁃ steigert die Leistungsfähigkeit
⁃ verbessert Bewegungsabläufe und Koordination
⁃ verkürzt die Regenerationszeit